Bayern macht 15 weitere Bahnstationen barrierefrei zugänglich

28.01.2026 · Redaktion Bayernlifte

Konkrete Fortschritte für barrierefreies Reisen: Im aktuellen Berichtszeitraum wurden in Bayern erneut wichtige Schritte im barrierefreien Ausbau der Bahnstationen umgesetzt. Insgesamt 15 weitere Bahnhöfe und Haltepunkte sind nun so umgebaut worden, dass sie ohne bauliche Hindernisse zugänglich sind. Das hat der Freistaat mitgeteilt und damit einen wichtigen Impuls für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gesetzt.

Was bedeutet „barrierefrei“? Barrierefreiheit im Bahnverkehr heißt, dass Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Gepäckwagen komfortabel und eigenständig Gleise erreichen können. Dazu gehören stufenlose Rampen, funktionierende Aufzüge, ausreichend breite Durchgänge, taktile Leitsysteme und gut lesbare Hinweise. Die Erweiterung um 15 Stationen trägt dazu bei, dass noch mehr Menschen ohne Assistenz mobil bleiben.

Regionale Verteilung der Maßnahmen: Die neu barrierefreien Haltepunkte liegen über das ganze Bundesland verteilt. Sowohl kleinere ländliche Bahnhöfe als auch zentral gelegene Stationen profitieren von den Umbaumaßnahmen. Bayern hat damit seine Bilanz im Ausbau weiter verbessert, auch wenn der Bedarf nach wie vor hoch ist.

Reaktionen aus Politik und Gesellschaft: Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) betonte die Bedeutung des Ausbaus für die gesellschaftliche Teilhabe: „Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht im modernen Mobilitätssystem.“ Verbände von Menschen mit Behinderungen begrüßten die Fortschritte, forderten aber gleichzeitig, die Bauprojekte weiter zu beschleunigen.

Was noch fehlt: Zwar sind die am stärksten frequentierten Stationen inzwischen meist barrierefrei, doch gerade im ländlichen Raum gibt es weiterhin viele Bahnhöfe mit Treppen oder fehlenden Aufzügen. Kritiker mahnen, den Fokus auf diese weniger frequentierten Haltepunkte zu verstärken, damit echte Gleichberechtigung im Mobilitätsnetz erreicht wird.

Verknüpfung zu barrierefreiem Wohnen: Für viele Menschen bedeutet barrierefreie Mobilität auch mehr Unabhängigkeit im Alltag. Genau wie durch einen sachgerechten Treppenlift Einbau im eigenen Zuhause können Bahnfahrende so länger selbstständig bleiben. Die staatlichen Förderwege für barrierefreie Anpassungen zu Hause ergänzen daher die Mobilitätsangebote für unterwegs.

Fazit: Die 15 neu barrierefrei umgebauten Bahnstationen in Bayern markieren einen wichtigen Schritt Richtung gleichberechtigter Teilhabe. Gleichzeitig bleibt die Aufgabe groß, weitere Haltepunkte so anzupassen, dass alle bayerischen Reisenden ohne Hindernisse unterwegs sein können.

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